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luxus und sorge

in einem land zu leben, das es einem ermöglicht, jederzeit an jedem Ort seine Meinung frei kund zu tun – ist ein luxus.
einen luxus, den wir geschenkt bekommen haben, obwohl wir damals eigentlich nicht in der richtigen position waren, nach meinungsäußerung und freiheit zu verlangen. so ist es bereits mehr als 70 jahre so, etwas, was mir als völlig normal erscheint. jeden tag nehme ich mir dieses recht heraus, meine meinung kund zu tun. wo immer ich bin, was immer ich mache. so lebt es sich angenehm, selbstverständlich, angst und sorgenfrei.
sorgen entstehen dann, wenn es darum geht, ob ich wohl die richtigen sachen anziehe, ob ich „state of the art“ lebe, ob mein haus, mein auto und meine yacht dem status quo entsprechen. keine angst muss ich haben, ob ich morgen noch ein dach über dem kopf habe und der kühlschrank etwas zu essen bereit hat für mich. sorgen entstehen erst dann, wenn es darum geht, hoffentlich den richtigen kindergarten ausgewählt zu haben, den, in dem frühe förderung das a und o ist, draußen im wald, auch bei -10 grad mit viel frischer luft, um dann dem arbeitgeber zu erklären, warum der kleine schon wieder krank ist und die life work balance ja auch erst so richtig zum tragen kommt, wenn die arbeit im extra dafür zu hause eingerichteten home office erledigt wird. das sind richtige sorgen – könnte man meinen.

und dann wird unser so schwer und hart erarbeitetes sorgenvolles leben gestört, von menschen, die scheinbar richtigere sorgen haben, sorgen, die sich als solche definieren.

Sorge (lt. Duden)

  1. (durch eine unangenehme, schwierige, gefahrvolle Situation hervorgerufene) quälende Gedanken; bedrückendes Gefühl der Unruhe und Angst
  2. (gehoben) Bemühen um jemandes Wohlergehen, um etwas; Fürsorge

so kann sorge demnach zweierlei bedeuten. es ist, ausgehend vom kausalen zusammenhang, zu betrachten. natürlich haben wir sorgen, die in relation gesehen, nichtig sind. betrachtet aus unserer eigenen wahrnehmung allerdings, wichtig. immer getrieben vom wohlergehen für einen selbst, einen anderen, nahe stehenden menschen. dies ist einschätzbar, abschätzbar. sorge allerdings auf einen fremden zu projezieren gelingt den wenigsten menschen. den versuch zu wagen, zu verstehen, welche tragweite der begriff sorge für sie bedeutet, nahezu unvorstellbar. dennoch sind ihre sorgen so enorm, dass entscheidungen über die richtige auswahl des kindergartens, den gedanken „state of the art“ zu sein nicht existent sind. es ist die sorge, sich um jemanden zu sorgen. die doppelte bedeutung dieses wortes zusammengefasst in einem gedanken. es geht um das recht der eigenen Meinung, den luxus, eine eigene religion, eine eigene wahrheit zu haben – so wie wir.

tolerant ist der, der andersdenkende wahrnimmt, ihre meinung und einstellung gelten lässt. das tue ich auch. ich mache von meinem luxus gebrauch, eine meinung zu haben und diese zu äußern. so wie alle, die im moment auf die strasse gehen, häuser anzünden, menschen beleidigen, wahnsinnig große kommentare in sozialen netzwerken verfassen. es irritiert mich, ich verstehe es nicht. sind es doch menschen, die vom gleichen gesetzgebenden luxus profitieren, nicht nur eine meinung haben zu dürfen, sondern trotz ihrer meinung gleich behandelt zu werden. gekämpft hat dafür niemand von ihnen, sie eifern blind hinter der ursache allen übels her, nicht wissend, dass es keine eigene meinung ist, die sie vertreten, sondern eine, die so was von vor 70 jahren ist. getrieben von dem gefühl, dass alles, was man nicht kennt, auch nicht gut sein kann. und dies in einer gesellschaft, die in der lage ist, andersdenkene nicht zu verfolgen.

an all die „…, aber“ sagenden unter euch, und all die, die den luxus der vermeintlichen eigenen meinung in anspruch nehmen:
ihr nehmt den artikel 1 unseres grundgesetztes in anspruch, also lebt ihn auch!

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elpelafi

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2 Comments

Raphaela

Sorge des Luxus vs. Luxus der Sorge
Was sind Sorgen? Sorgen sind so individuell und personalisiert wie Ihre Individuen. Es gibt eigene Sorgen und die Sorgen, die man sich um andere Menschen, Tiere, Gegenstände, Emotionen und Zustände machen kann. Wo fängt der Luxus der Sorgen an und wo hört er auf? Darauf findet sich schnell eine Antwort. Bei jedem selbst, sobald er die Augen aufschlägt und aus seinem Filter die Umgebung, seine Mitmenschen, sein Umfeld, seine Familie, seine Arbeit, sein Land und vor allem sein Leben betrachtet. Eine Antwort auf alle Sorgen gibt es sowieso nicht. Der Luxus unserer kulturellen Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht, das JEDER Mensch auf Erden erfahren sollte!
Ein kritischer Aspekt unserer Gesellschaft ist die sinkenden Aufrechterhaltung und Beachtung der WERTE und die zunehmende Intoleranz in Person der Anonymität des schnellen und grenzenlosen Internets. Selbstachtung und Nächstenliebe sind Werte, die neben vielen anderen von großer Bedeutung sind. Es ist einfach, aus jeder Mücke eine Luxus-Sorge zu machen. Schauen wir aber einmal über unseren eigenen Tellerrand hinaus, in die WELT, auf und in der wir leben, finden sich schnell ganz andere existenzielle Sorgen um das eigene Wohl – das eigene Leben!!
Und so komme ich vom Luxus der Sorge zur „Sorge des Luxus“ – Wenn wir alle ein bisschen achtsamer und aufmerksamer in uns hinein schauten, sähen und fühlten wir eine enorme Sicherheit – keine Überlebensangst! Wir haben alles, was ein Mensch zum Leben braucht: Nahrung, Wasser, Luft, Strom, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Wie selbstverständlich gehen wir davon aus, dass sich diese Dinge keineswegs ändern, bzw. unser Leben in Gefahr bringen könnte – und das ist die Sorge des Luxus! Aber wir können einfach nur dankbar sein, auf dieser Seite der Welt geboren und aufgewachsen zu sein, mit und in unserer FREIHEIT. Wir sollten jeden Tag dankbar und mit vollem Bewusstsein über unsere Situation aufwachen. Jeder kann ein Stück FREIHEIT an andere Menschen weitergeben, in dem er sich um sie sorgt. Ihnen von seinem Luxus ein Stückchen abgibt… und ist es nur eine Flasche Wasser an einen Massai Jungen, der in der brütenden Hitze der Tansanischen Steppe die Ziegen hütet. Diese Augen und den magischen Moment werde ich mein Leben nicht vergessen!
Seid wachsam, aufmerksam und hilfsbereit. Helft denjenigen, die Hilfe bedürfen. Es kann einen selbst schneller treffen, als man denkt! Dazu ist die Welt einfach zu dynamisch und nicht endgültig vorhersehbar.
Auch ihr wünscht euch Hilfe zu bekommen, wenn ihr sie benötigt!

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